Digitale Lieferkette: Maximale Optimierung zu minimalen Kosten

Dieser Text ist im November 2015 im neuen Fachnewsletter vierpunktnull: Geschäftspraxis erschienen – hier können Sie eine kostenlose Probeausgabe bestellen.

1500 Lieferanten, 26 Werke – ein „atmendes Netzwerk über den gesamten Globus“. So beschreibt Markus Schäfer, Bereichsvorstand Produktion und Einkauf Mercedes-Benz Cars, die Herausforderungen an die Supply Chain des Autobauers. Die Digitalisierung der Industrie kann hier eine entscheidende Rolle spielen, um eine neue Ordnung, einen neuen Überblick zu bekommen. Wer genau weiß, wo und in welchem Menschen, Maschinen und Komponenten in seinem Netzwerk unterwegs sind, der gewinnt an Geschwindigkeit und Effizienz. Insbesondere der Einkauf und die Produktion profitieren von der neuen Übersicht.

„Die Intelligenz der Digitalisierung“

Eine intelligente Vernetzung der bereits existierenden IT-Systeme, oft als ergänzende Supply-Chain-Management-Systeme (SCM) zu bestehenden ERP-Systemen, spielt dabei eine zentrale Rolle, um den Fortschritt zu erreichen. „Da sind heute Menschen nicht mehr alleine in der Lage, diese Logistikströme hocheffizient zu gestalten und zu optimieren, um sicherzustellen, dass die Waren zur richtigen Sekunde am richtigen Ort ankommen“, sagt Schäfer. „Da braucht es Industrie 4.0, die Intelligenz der Digitalisierung.“ Read more