IT-Sicherheit: Schutz über alle Schnittstellen

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Je mehr Möglichkeiten, desto mehr Risiken: Jedes neu angeschlossene Gerät, jede neu vernetzte Maschine in einer Produktion kann mehr Daten für den Unternehmenserfolg bringen. Gleichzeitig öffnet sich mit jeder neuen IP-Adresse im Firmennetzwerk ein neuer potenzieller Zugang für Angriffe von außen. „Die Vielfalt der Gefahren entspricht der Vielzahl von Geräten“, hielten die Experten von Symnatech, einem Anbieter von Sicherheits-Software, in einem Report fest. Den Schutz von Schnitt-stellen im Außen- und Innenverhältnis bezeichnen die Verbände Bitkom, VDMA und ZVEI unisono als eine der zentralen Herausforderungen für weitere Fortschritte im Projekt Industrie 4.0. Read more

German Industry 2015/2016: Challenge of getting connected

German Industry 2015/2016: Challenge of getting connected

Looking at the current numbers and statistics, many companies are still on a good run. Nevertheless, conflicts and difficulties arising in the global context have an increasing impact on the performance of the export-oriented industry – both corporations and the small and medium enterprises, well known as the backbone of the German economy. In addition to that, Germany itself will face some important changes in the near future, as the Volkswagen scandal brought the spotlight on some underlying problems in German industry.

Looking at the internal organisation of German Industry, one topic in 2015 stands out: After a few years of a cautious approach and some early-bird pilots, “Industrie 4.0” has made it to the main stage. This label is the German idea of dealing with an increasingly digitally connected production line, known both in and outside the factory as the “Internet of Things”. After three industrial revolutions, the next step might include features like a production line where every machine is connected to each other and highly individualised products from still highly efficient industrial production. Read more

Chief Digital Officer: Nichts für schwache Nerven

Von der Fertigung über die Logistik bis hin zum Vertrieb: Sekündlich entstehen bei Schaeffler Millionen neuer Datenhäppchen. Für die Verknüpfung und Auswertung all dieser Informationen suchte der Automobilzulieferer einen Vordenker – im Oktober wechselte der vorherige IBM-Manager Gerhard Baum zum Konzern aus Herzogenaurach. Als Chief Digital Officer (CDO) ist er nun zuständig für die gesamte digitale Agenda.

Immer öfter tauchen solche oder ähnliche Funktionen nicht nur bei IT-Unternehmen, sondern auch in Firmen anderer Branchen auf. Es ist ein leitender Posten mit hohen Anforderungen: „Sie brauchen ein technisches und ein kommerzielles Verständnis, ein unternehmerisches Gespür und die Talente eines Change-Managers“, sagt Wiebke Köhler von der Personalberatung Heidrick & Struggles. Read more

Digitale Lieferkette: Maximale Optimierung zu minimalen Kosten

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1500 Lieferanten, 26 Werke – ein „atmendes Netzwerk über den gesamten Globus“. So beschreibt Markus Schäfer, Bereichsvorstand Produktion und Einkauf Mercedes-Benz Cars, die Herausforderungen an die Supply Chain des Autobauers. Die Digitalisierung der Industrie kann hier eine entscheidende Rolle spielen, um eine neue Ordnung, einen neuen Überblick zu bekommen. Wer genau weiß, wo und in welchem Menschen, Maschinen und Komponenten in seinem Netzwerk unterwegs sind, der gewinnt an Geschwindigkeit und Effizienz. Insbesondere der Einkauf und die Produktion profitieren von der neuen Übersicht.

„Die Intelligenz der Digitalisierung“

Eine intelligente Vernetzung der bereits existierenden IT-Systeme, oft als ergänzende Supply-Chain-Management-Systeme (SCM) zu bestehenden ERP-Systemen, spielt dabei eine zentrale Rolle, um den Fortschritt zu erreichen. „Da sind heute Menschen nicht mehr alleine in der Lage, diese Logistikströme hocheffizient zu gestalten und zu optimieren, um sicherzustellen, dass die Waren zur richtigen Sekunde am richtigen Ort ankommen“, sagt Schäfer. „Da braucht es Industrie 4.0, die Intelligenz der Digitalisierung.“ Read more

Arbeit 4.0: Neue Ziele für die Personaler // vierpunktnull: Geschäftspraxis

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Das Werben um den Facharbeiter vonmorgen und übermorgen könnte noch intensiver werden: Um etwa 350.000 neue Arbeitsplätze könnte der Bedarf der Industrie bis zum Jahr 2025 steigen. Das haben Strategen der BostonConsulting Group (BCG) in einer Studie veranschlagt, in der sie die Auswirkungen der Digitalisierung auf 23 Sektoren des produzierenden Gewerbes untersucht haben.

Auch wenn im ersten Schritt durch vernetzte Anlagen, 3D-Druck und neue Industrie-Dienstleistungen die Produktivität steigt, so sehen die Berater keineswegs menschenleere Fabriken vor sich – sondern eine anspruchsvolle Dekade für die Personaler in der Industrie: „Auf sie kommen riesige Herausforderungen zu“, sagt Rainer Strack, verantwortlicher Partner für Personalmanagement und -entwicklung bei BCG in Deutschland.„Die strategische Personalplanung wird wichtiger als die Finanzplanung, weil es die knappste Ressource für ein Unternehmen steuern wird.“

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Energiemanagement: Lastspitzen verringert, Energiekosten gesenkt // vierpunktnull: Geschäftspraxis

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Digitalisierte Daten, vernetzte Geräte: Die Verbindung von Sensorik und Software ermöglicht ein deutlich detaillierteres Energiecontrolling. Das kann die Grundlage bilden, um Gebäude- und Produktionstechnik effizient zu optimieren – Studien sehen etwa im Maschinenbau bis zu 25 Prozent Energiesparpotenzial. Oft fehlt aber noch die Übersicht, wo konkret Energie verloren geht. „Unser Ziel war es, eine möglichst hohe Transparenz in unsere Energieströme hereinzubekommen und das nicht nur für eine einzelne Maschine, sondern für den gesamten Fertigungsbereich“, sagt Jan Stefan Michels, Leiter der Technologieentwicklung des Mittelständlers.

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Analyse am laufenden Band

Einigen seiner US-Kunden machte ein deutscher Druckmaschinenhersteller jüngst ein verlockendes Angebot: Wir optimieren die eingesetzten Anlagen – und das völlig umsonst. Der Deal: Werden Einsparungen erreicht, teilen sich Kunde und Hersteller den Betrag. Nach guten Erfahrungen könnte dieses Geschäftsmodell in Zukunft breiter angeboten werden.

Eine Big-Data-Analyse ist der Schlüssel für solche Kundenpflege: Indem der Hersteller die Kennzahlen seiner Maschinen im Einsatz durchleuchtet, von der Auslastung bis zum Verschleißverhalten, werden Vergleiche möglich. Darauf basieren die Optimierungsvorschläge.

„Das kann man nur anbieten, wenn man selbst sehr genau den Zustand der Maschine beurteilen und die Optimierungspotenziale abschätzen kann“, sagt Henrik Oppermann, Entwicklungsleiter der USU Software AG. Mit Industrie- und Forschungspartnern erarbeitet sie eine Analyseplattform im Maschinenbau.  Gefördert wird dies durch eine Smart-Data-Initiative des Bundeswirtschaftsministeriums.

Weg von der blinden Sammelei, hin zum Präzisionsinstrument: Big Data ist kein Nischenthema mehr. Read more

Warum es Hardware-Startups schwer haben

Warum es Hardware-Startups schwer haben

Am Ende kam der Kontakt am Currywurst-Stand zustande: Nach einer Veranstaltung kam Frederik Brantner beim Catering mit einer Mitarbeiterin von Siemens ins Gespräch. Aus dem losen Austausch wurde über die Zeit eine feste Zusage: Im Mai übernahm der Technologiekonzern alle Anteile des High Tech Gründerfonds (HTGF) am Münchener Hardware-Start-up Magazino. Das Unternehmen entwickelt mobile Lagerroboter, die die manuelle Arbeit in der Logistik dank Identifikations- und Greiftechnik ablösen wollen.

Die Finanzierung ist für Magazino damit auf Jahre gesichert – und mehr noch: „Mit dem Namen Siemens bieten wir unseren Mitarbeitern Stabilität“, sagt Brantner, „und es öffnen sich natürlich ganz andere Perspektiven bei Gesprächen mit Lieferanten und Kunden.“ In gut drei Jahren wurde so aus einer Gedankenspielerei ein ernst zu nehmender Anbieter für die Logistikbranche – insbesondere aus dem Versandhandel ist die Nachfrage hoch.

Zu Beginn sah die Situation ganz anders aus: Aus den Projektskizzen musste ein funktionierendes Produkt entstehen – und das ging direkt ins Geld. Während bei der Software-Entwicklung zu Beginn vor allem die eigene Arbeitszeit investiert wird, müssen Hardware-Start-ups an Spezialbauteile kommen, benötigen technische Unterstützung  – und das alles bitte möglichst schnell.  Read more

IT-Sicherheit: Die Fabrik als Festung

Es gilt als der sicherste Ort der Welt: In Fort Knox lagern die Goldreserven der Vereinigten Staaten. Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) nimmt die US-Festung als Vorbild für den Schutz von Daten. „Virtual Fort Knox“ heißt die neu entwickelte Hochsicherheits-Plattform, über die Industriefirmen bald Cloudlösungen beziehen können. Aktuell gibt es dort acht verschiedene Anwendungen, unter anderem für die Planung und Kalkulation von Fertigungsprozessen.

Ob direkt an der Maschine, auf dem Weg in die Cloud oder in der Datenwolke selbst: Viele Unternehmen fürchten um die Sicherheit der übertragenen und gespeicherten Daten. Dies ist eines der Haupthemmnisse bei der digitalen Transformation der Industrie. Read more

Wie Maschinen sprechen lernen

Die richtige Temperatur für den Maschinenpark? Der Automatisierungsspezialist Weidmüller ermittelt sie in der Datenwolke. Schon heute senden Maschinenmodule an einem Standort ihre Betriebsdaten an eine zentrale Steuerungseinheit. Das schafft Klarheit über den Stromverbrauch, ist aber nur ein erster Schritt: Bald könnten auch aktuelle Energiepreise eingespeist werden. Die Maschinen würden dann zum kostengünstigsten Zeitpunkt laufen – wenn es der Produktionsplan erlaubt. „So können wir Prozesse optimieren und die Energieeffizienz steigern“, sagt Jan Stefan Michels, Leiter der Technologieentwicklung bei Weidmüller.

Die Vernetzung der Industrie, innerbetrieblich und darüber hinaus, schreitet voran. Die Digitalisierung erreicht den Maschinen- und Anlagenbau. Voraussetzung dafür ist ein reibungsloser Datenaustausch auf breiter Fläche. „Es geht darum, die Cloud vom Top Floor in den Shop Floor zu bringen“, sagt Horst Reichardt, Vorstandsvorsitzender der Beratungsgesellschaft Freudenberg IT. Die Datenwolke soll künftig nicht nur auf der Managementebene zum Einsatz kommen, sondern auch im Maschinenraum. Read more